
In den Verhandlungen im OECD Inclusive Framework am 1. 7. 2021 konnten sich 130 Staaten auf die Eckwerte einer globalen Steuerreform einigen. Lediglich neun, vorwiegend kleinere Staaten äußerten noch Vorbehalte. Die Einigung umfasst damit gut 90 % der weltweiten Wirtschaftsleistung.
Das Zwei-Säulen-Paket soll sicherstellen, dass große multinationale Unternehmen dort Steuern zahlen, wo sie tätig sind und Gewinne erwirtschaften.
Bis Oktober 2021 sollen die verbleibenden Arbeiten zum Zwei-Säulen-Ansatz abgeschlossen werden. Wirksam umgesetzt werden soll der Plan bis 2023.
Das Finanzministerium rechnet bei einer internationalen Umsetzung des globalen Mindeststeuersatzes von 15 Prozent mit mindestens drei Milliarden Euro Mehreinnahmen für den österreichischen Staat.