

Nicht nur, dass wir über die E-Card schon halb Osteuropa gesund pflegen, versorgen wir sie nun auch mit der Pensionsergänzung.
Das heißt:
Hat ein Rumäne oder auch ein Deutscher keine oder nur 100 Euro Pension, so kann er bei der zuständigen Gebietskörperschaft die Differenz auf die österreichische Ausgleichszulage (720 Euro) einfordern!
Hat ein Rumäne oder auch ein Deutscher keine oder nur 100 Euro Pension, so kann er bei der zuständigen Gebietskörperschaft die Differenz auf die österreichische Ausgleichszulage (720 Euro) einfordern!
Dazu ist nur ein Meldezettel nötig. Bei entsprechender Vernetzung kann es für einen Rumänen oder Bulgaren kein Problem sein, einen Meldezettel in einer Stadt zu erhalten, meint ein ÖHeuteZ- Informant. Somit fließen nach sehr geringem bürokratischen Aufwand und der Eröffnung eines Bankkontos in Österreich samt einem Überweisungsauftrag dann monatlich € 620 Euro Steuergeld an einen rumänischen oder bulgarischen Pensionisten.
Bei der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) ist der Skandal bekannt: Ja, wir wissen von diesem Problem. Die Zahl jener, die diese EU-Regel ausnützen steigt: bisher sind es schon 550 Fälle.
Im Büro von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) herrscht zum Problem des Steuergeld-Transfers nach Rumänien eine gewisse Ratlosigkeit. Ein Sprecher sagt zu ÖHeuteZ: Bei begründeten Zweifeln hat künftig der ausländische Antragsteller zu beweisen, dass er tatsächlich in Österreich wohnt. Die 550 ausländischen Ausgleichszulagen-Bezieher ließen bisher offenbar keinen Zweifel aufkommen.
Sie verursachen derzeit der Republik Österreich monatlich bis zu € 341.000 Euro an Kosten. Pro Jahr sind das 4,09 Millionen Euro.
SIND UNSERE POLITIKER NOCH ZU RETTEN?
Wir drehen jeden Euro im Staatshaushalt um, belasten die Österreicher mit einem Sparpaket und dann wird an nicht Österreichern Geld ausbezahlt.
Und wie schaut es mit anderen Personen aus EU-Mitgliedsländern aus, dürfen wir alle unterstützen oder sollen das die zukünftigen bezahlten Wähler sein?