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NOCHMALS Elektronische Rechnung braucht für Vorsteuerabzug digitale Signatur

Dr. Helmut CZAJKA
Mehr als 70 Prozent der österreichischen Unternehmen wissen noch immer nicht, dass elektronisch übermittelte Rechnungen für den Vorsteuerabzug seit 2003 digital signiert werden müssen, geht aus einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hervor. Aus unsignierten Rechnungen resultierende Millionenverluste für Unternehmen und Probleme bei Steuerprüfungen wollen das Finanzministerium, die WKÖ und IT-Unternehmen mit einer Informationsoffensive zur E-Rechnung nun verhindern.
Nur 30 Prozent der österreichischen Unternehmen wissen, dass die digitale Signatur bei E-Rechnungen für den Vorsteuerabzug vorgeschrieben ist, ein weiteres Drittel glaubt fälschlicherweise, dass der Ausdruck der Rechnung für den Vorsteuerabzug reicht. Da unsignierte Rechnungen nicht vorsteuerabzugsfähig sind, drohen Probleme bei Steuerprüfungen und Millionenverluste für die betroffenen Unternehmen, warnte die WKÖ bei einer Pressekonferenz. Die elektronische Signatur stellt bei elektronischen Rechnungen sicher, dass der Inhalt nicht verändert und der Absender einwandfrei identifiziert werden.