Hatten Sie schon einmal den Verdacht, dass eine Krankmeldung in Ihrem Betrieb nicht ganz astrein war? Dann lesen Sie unbedingt weiter – wir zeigen Ihnen, wie Sie als Dienstgeberin bzw. Dienstgeber richtig reagieren.
Der September gehört zu den wichtigsten Monaten im Steuerjahr: Zum 30. September laufen gleich mehrere bedeutende Jahresfristen ab. Daneben sind die laufenden Fälligkeiten zum 15. September wie gewohnt zu beachten. Wir fassen das Wesentliche für Sie zusammen.
Nutzen Sie oder Ihre Mitarbeiter mehrere Firmenfahrzeuge auch privat? Der VwGH hat nun klargestellt, dass ein Wechselkennzeichen den Sachbezug nicht reduziert, wenn mehrere Fahrzeuge einer einzigen Person exklusiv zur Verfügung stehen.
Ab 1. Oktober 2026 treten Erleichterungen bei der elektronischen Belegerteilung im Rahmen der Registrierkassenpflicht in Kraft. Unternehmer können digitale Belege künftig vereinfacht übermitteln oder anzeigen, müssen Kunden und der Abgabenbehörde jedoch weiterhin auf Wunsch einen Papierbeleg aushändigen.
Vier Entscheidungen von VwGH und EuGH mit unmittelbarer Praxisrelevanz.
Mehrere kleinere, aber praxisrelevante Neuerungen – von Gerichtsgebühren über die Dienstgeberabgabe bis zum Registrierkassenpaket 2026.
Die vollständige Sachbezugsbefreiung für E-Dienstautos entfällt ab 2027. Der neue Sachbezug ist gestaffelt und deutlich niedriger als bei Verbrennern – das E-Auto bleibt steuerlich klar im Vorteil.
Jahresabschlüsse zum 31. 12. 2025 sind bis spätestens 30. 9. 2026 beim Firmenbuch offenzulegen. Mit dem Nachhaltigkeitsberichtsgesetz kommen zusätzliche Erklärungspflichten und deutlich höhere Zwangsstrafen hinzu.
Das Budgetbegleitgesetz 2027–2028 ist beschlossen und kundgemacht. Gegenüber der Regierungsvorlage haben sich mehrere Verschärfungen ergeben – besonders beim Gesellschafter-Verrechnungskonto und bei der Paketsteuer.
Drei weitere Punkte mit konkretem Handlungsbezug – von Auslandsstrukturen über große Konzerne bis zu Stipendien.
Begräbniskosten sind nur insoweit als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig, als sie weder durch den Nachlass gedeckt sind noch ein vorrangig Unterhaltspflichtiger zur Tragung verpflichtet und dazu in der Lage ist. Wer als entfernterer Angehöriger freiwillig alles zahlt, verliert insoweit die Zwangsläufigkeit.
Beim Zuwendungsfruchtgenuss ist die an den Eigentümer gezahlte Substanzabgeltung nach einem aktuellen BFG-Erkenntnis nicht als Werbungskosten abzugsfähig. Anders als beim Vorbehaltsfruchtgenuss fehlt dem Fruchtnießer das wirtschaftliche Eigentum.
Gewinnspiele ohne Einsatz unterliegen einer 5%igen Glücksspielabgabe – selbst massenhaft ausgegebene Gutscheine können mit vollem Nominalwert zählen. Für Sportwettenanbieter wurde die Erhöhung der Wettgebühr von 2 % auf 5 % zudem als verfassungskonform bestätigt.
Nach einem EuGH-Urteil erkennt nun auch das BMF an, dass bestimmte konzerninterne Umstrukturierungen keiner Grunderwerbsteuer nach § 1 Abs 3 GrEStG unterliegen. Bereits gezahlte Steuer kann unter Umständen zurückgeholt werden.
Wissen Sie genau, wie Arbeitszeitaufzeichnungen korrekt zu führen sind und was passiert, wenn diese fehlen oder unvollständig sind? In diesem Newsletter zeigen wir Ihnen, worauf es bei der Arbeitszeiterfassung wirklich ankommt.
Der August bringt einen finanziell gewichtigen Sammeltermin – und eine Besonderheit: Weil der 15. August auf einen Samstag und zugleich auf den Feiertag Mariä Himmelfahrt fällt, verschieben sich die Fälligkeiten auf Montag, den 17. August 2026. An diesem Tag werden neben den laufenden Abgaben auch die quartalsweisen Steuervorauszahlungen fällig.
Das Budgetbegleitgesetz 2027–2028 wurde am 8. Juli 2026 im Nationalrat beschlossen. Für Betriebe und Private bringt es – überwiegend ab 2027 bzw. 2028 – zahlreiche Verschärfungen.
Seit 1. 1. 2026 werden Krypto-Transaktionen über das Krypto-Meldepflichtgesetz (DAC8/CARF) in den automatischen Informationsaustausch einbezogen. Die Entdeckungswahrscheinlichkeit nicht erklärter Krypto-Einkünfte steigt sprunghaft.
Vermietet eine GmbH ein fremdfinanziertes Haus an nahe Angehörige, ist die Fremdüblichkeit an der erzielbaren Rendite (3–5 %) zu messen – die Finanzierungskosten erhöhen die Bemessungsgrundlage nicht. Sonst drohen verdeckte Ausschüttung und Vorsteuerausschluss.
Weist die Buchführung schwerwiegende formelle Mängel auf, darf die Finanz die Besteuerungsgrundlagen schätzen – ohne jede einzelne Unrichtigkeit nachweisen zu müssen. Die Unsicherheit der Schätzung trägt der Betrieb.
Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit dem Firmenauto gelten grundsätzlich als privat und lösen einen Sachbezug aus – auch bei Poolfahrzeugen und trotz beruflicher Mitveranlassung. Finanzverwaltung und ÖGK prüfen das zunehmend streng.
Das Bundesfinanzgericht (BFG) hat klargestellt, dass bloße Absichtserklärungen oder Bauaktivitäten ohne nachweisbare Vermietungsschritte nicht ausreichen, um Werbungskosten und Vorsteuern geltend zu machen. Wer über Jahre hinweg keine bindenden Vereinbarungen oder zielstrebigen Marktaktivitäten nachweist, riskiert die rückwirkende Aberkennung aller Abgabenanteile.
Steht das Geschäftsführergehalt in Ihrem Unternehmen auf einer nachvollziehbaren und fremdüblichen Grundlage? Gerade bei Gesellschafter-Geschäftsführern rücken Entgelte im Rahmen von Außenprüfungen zunehmend in den Fokus. Wir zeigen Ihnen, welche steuerlichen und rechtlichen Folgen drohen und worauf Sie jetzt achten sollten.
Verwenden Sie in Ihrem Unternehmen Eingangsrechnungen unterschiedlichster Lieferanten? Dann sollten Sie eine aktuelle Entscheidung des Bundesfinanzgerichts kennen. Wir zeigen Ihnen, welche Auswirkungen sie auf Betriebsprüfungen und finanzstrafrechtliche Risiken haben kann.
Mandanteninformation: Umsatzsteuerliche Fallstricke beim innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäft.
Wickeln Sie grenzüberschreitende Warengeschäfte innerhalb der Europäischen Union ab, bei denen drei Unternehmer aus drei verschiedenen Mitgliedstaaten über denselben Gegenstand kontrahieren?